Porträt

Über die EMU

 

Die Europäische Metall-Union – EMU – vertritt die Interessen der Handwerksbetriebe und der kleinen und mittelständischen Unternehmen der Metallbranche. Die Organisation bietet ihren Mitgliedern ein Diskussionsforum für Normung, Sozialdialog, berufliche Aus- und Weiterbildung, sowie für den Informations- und Erfahrungsaustausch und die Verbreitung bewährter Praktiken in Bezug auf branchenspezifische Herausforderungen oder mikro- und makroökonomische Entwicklungen.

Die vertretenen Bereiche sind vielfältig: Mechanik, Feinmechanik, Fahrzeugbau, Schiffsbau, Landmaschinentechnik, Anlagen-und Fördertechnik, Konstruktionen aus Stahl-, Aluminium- und Nichteisenmetallen, Schliess- und Sicherungstechnik, Metallgestaltung, Metallhandwerk, Schweissen, Stanzen, Bohren, Giesserei, Mechatronik, Herstellung von Maschinenteilen und viele weitere mehr.

 

Mitglied bei SMEUnited und SBS (Small Business Standards)

Die EMU ist Mitglied bei SME United (www.smeunited.eu), dem Europäischen Verband für Handwerk und KMU. Die Mitgliedschaft in dieser Organisation ermöglicht es der EMU, die Interessen ihrer Mitgliedsverbände von Handwerksbetrieben und KMU der Metallbranche auf europäischer Ebene zu vertreten. Außerdem kann sie Einfluss auf die europäische Rechtsetzung nehmen.

Daneben ist die EMU Mitglied von Small Business Standards (www.sbs-sme.eu), einer Einrichtung, welche die Interessen der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im Normungsprozess auf europäischer und internationaler Ebene vertritt.  Über SBS wirken EMU-Sachverständige in Technischen Ausschüssen des CEN mit und sind an der Festlegung und Überwachung von Entwicklungen im Bereich der Normung auf EU-Ebene unmittelbar beteiligt.

 

Arbeitsgruppen und leitende Organe:

Die Rechtsetzungarbeit und die politischen Entwicklungen auf Ebene der EU werden von drei verschiedenen Arbeitsgruppen der EMU verfolgt:

  • Die Arbeitsgruppe Technik und Normen konzentriert sich auf die Normungsarbeit, die in den Technischen Ausschüssen des CEN und auch anderweitig stattfindet.
  • Die Arbeitsgruppe Sozialdialog analysiert, welche für die EMU-Unternehmen relevanten Themen es sich unter den Sozialpartnern auf europäischer Ebene zu bearbeiten lohnt: altersgerechtes Management der Arbeitnehmer und Fachkräfte, Vergleichsinformationen über Löhne und Gehälter, Arbeitszeit und Tarifverhandlungen…
  • Die Arbeitsgruppe berufliche Aus- und Weiterbildung möchte die Attraktivität  metallverarbeitender Berufe für junge Menschen und Auszubildende steigern und die heutigen Arbeitskräfte langfristig an den Sektor binden. Insbesondere zeichnet die Arbeitsgruppe für die Entwicklung EU-weiter Qualifikationsinstrumente wie ESCO (früher Q4Europe: the europäische Klassifizierung für Fähigkeiten/Kompetenzen, Qualifikationen und Berufe), EQF (Harmonisierung der Beschreibungen der 8 Bildungsstufen) und den EMU Pass verantwortlich.

Zusammen mit dem Präsidium, dem Verwaltungsrat und der jährlich stattfindenden Generalversammlung bilden diese Arbeitsgruppen die Entscheidungsgremien der EMU.

 

Die Geschichte der EMU in Kürze:

Der internationale Dachverband für Schmiedetechnik und Metallbau (Union Internationale des forgerons-constructeurs) wurde am 23. August 1954 in Zürich (Schweiz) gegründet. Seine Satzung wurde am 22. September 1955 in Luxemburg verabschiedet und am 23. September 1959 in Wien noch einmal abgeändert. 1972 wurde der Verband in „Internationale Metall-Union“ (IMU) – Union internationale du métal, International Metal Union – umbenannt. Seinen heutigen Namen erhielt er im Jahre 1993.

 

 

Weitere Auskünfte über die heutigen Mitglieder der EMU und über Aufnahmeanträge finden Sie auf unserer Webseite (www.emu-sme.eu). Auch das EMU-Sekretariat informiert Sie gerne:

Europäische Metall-Union
Rue de l’hôpital/Gasthuisstraat 31 b2
BE - 1000 Brüssel
Tel: +32.(0)2.274.22.07
E-Mail: office@emu-sme.eu
EU Transparency Register: 57596413786-53